7 Fragen, die Sie sich vor der Auswahl einer Pflegekraft stellen sollten
Warum die Wahl der richtigen Pflegekraft so entscheidend ist
Eine Pflegekraft ist mehr als nur eine helfende Hand. Sie ist Teil des Alltags und des Zuhauses und oft der letzte Anker für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Wer hier unüberlegt entscheidet, riskiert mehr als nur Unzufriedenheit, denn es geht um Vertrauen, Würde und Sicherheit.
Doch gerade bei der häuslichen Betreuung herrscht oft Unsicherheit. Im Internet finden sich unzählige Angebote, von denen viele undurchsichtig sind. Begriffe wie „legal entsendet“, „selbstständig“ oder „Pflegehelferin aus Osteuropa“ klingen seriös, doch oft stecken dahinter rechtliche Grauzonen oder unklare Arbeitsverhältnisse.
Das Problem ist, dass sich viele Familien unter Zeitdruck entscheiden. Eine Krankenhausentlassung steht bevor, Angehörige fallen plötzlich aus – und schnell muss jemand gefunden werden. Dabei braucht genau diese Entscheidung einen klaren Kopf und die richtigen Fragen.
Im nächsten Abschnitt stellen wir Ihnen die sieben wichtigsten Fragen vor, die Sie sich stellen sollten, bevor Sie eine Pflegekraft engagieren – damit aus Pflege echte Unterstützung wird.
Die 7 wichtigsten Fragen im Überblick
1. Ist die Betreuungskraft rechtlich abgesichert?
Viele Betreuungskräfte arbeiten in Deutschland ohne sozialversicherungspflichtige Anstellung – oft über osteuropäische Entsendemodelle oder als vermeintlich „Selbstständige“. Das wirkt günstig, birgt aber rechtliche Risiken: Schwarzarbeit, Scheinselbstständigkeit, keine Absicherung bei Krankheit oder Unfall. Achten Sie darauf, dass die Betreuungskraft korrekt angestellt ist – idealerweise direkt beim Anbieter.
2. Gibt es eine feste Bezugsperson – oder ständigen Wechsel?
Gerade bei pflegebedürftigen Menschen ist Vertrauen entscheidend. Wenn die Pflegekraft regelmäßig wechselt, entsteht keine Beziehung. Kontinuität bedeutet Stabilität – für den Alltag, für die Angehörigen, vor allem aber für die pflegebedürftige Person.
3. Wie sieht die sprachliche Verständigung aus?
Gute Pflege braucht Kommunikation – sei es beim Einkaufen, bei der Medikamentengabe oder im Gespräch mit Ärzten. Klären Sie, ob die Betreuungskraft über ausreichende Deutschkenntnisse verfügt. Und: Achten Sie darauf, ob das Sprachniveau verbindlich garantiert wird – oder nur „nach Möglichkeit“.
4. Welche Aufgaben übernimmt die Betreuungskraft konkret?
Nicht jede Betreuungskraft leistet dasselbe. Manchmal sind medizinische Aufgaben tabu, manchmal ist die Alltagsbegleitung eingeschränkt. Fragen Sie konkret nach: Was ist enthalten? Was nicht? Was passiert nachts? Gibt es Ruhezeiten? Wer springt ein bei Krankheit?
5. Gibt es Vorerfahrung mit Krankheitsbildern wie Demenz?
Menschen mit Demenz, Parkinson oder Schlaganfall benötigen mehr als reine Unterstützung – sie brauchen Einfühlungsvermögen und Erfahrung. Fragen Sie gezielt nach Qualifikationen und bisherigen Einsätzen. Allgemeine Pflegeerfahrung reicht oft nicht aus.
6. Wie flexibel ist die Betreuungskraft im Alltag?
Ein starres Dienstleistungsmodell hilft im echten Pflegealltag wenig. Wer betreut, muss auch mal spontan sein: bei Arztterminen, Krisensituationen oder einfach, wenn der Tag anders läuft als geplant. Achten Sie auf Alltagskompetenz, nicht nur auf Pflegebegriffe.
7. Wer trägt die Verantwortung im Notfall?
Wenn etwas passiert – ein Sturz, eine Verschlechterung des Zustands, ein medizinischer Notfall: Wer entscheidet? Wer haftet? Wer ist erreichbar? Klären Sie, ob es klare Zuständigkeiten gibt – und ob der Anbieter im Hintergrund zuverlässig erreichbar ist.
Diese Fragen helfen dabei, zwischen kurzfristigen Versprechen und nachhaltigen Lösungen zu unterscheiden.
Unser Tipp: Betreuung mit System statt Zufall
Die Entscheidung für eine Pflegekraft ist Vertrauenssache – und sollte niemals dem Zufall überlassen werden. Bei Pflege24.expert setzen wir bewusst auf Klarheit, Sicherheit und Menschlichkeit.
Unsere Betreuungskräfte sind sozialversicherungspflichtig in Deutschland angestellt, verfügen über geprüfte Sprachkenntnisse und werden individuell auf Ihre Situation abgestimmt. Und: Wenn es passt, bleibt die Kraft – ohne ständigen Wechsel, ohne Überraschungen. Sie sind nicht von einer privaten Pflegekraft abhängig, sondern greifen auf ein bewährtes System zurück.
So wird Betreuung zuhause nicht zur Belastung, sondern zur echten Entlastung – für die pflegebedürftige Person und für die Angehörigen.
Nutzen Sie jetzt unseren Pflegekostenrechner für eine erste Orientierung: