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Zu Besuch bei Eugen Z. im Saarpfalz-Kreis

 

Was es bedeutet, Pflege zu Hause über 24 Stunden zu ermöglichen, weiß Eugen Z. ganz genau. Bis zu ihrem Tod im vergangenen Jahr pflegte er seine Frau 10 Jahre lang fast allein. Nun ist es der 90-Jährige, der Unterstützung benötigt. „Mein Vater hat sich mit der Pflege meiner Mutter sehr verausgabt. Irgendwann kam schon damals der Gedanke auf, eine Pflegekraft 24 Std. ins Haus zu holen. Aber meine Mutter ist dann relativ schnell verstorben“, erinnert sich Edith Z., die im Haus neben ihrem Vater wohnt.

Seit im April 2020 sein linkes Bein über dem Knie amputiert werden musste, schwanden die Kräfte von Herrn Z. merklich. Tochter Edith kümmerte sich in der Folge zwei Monate intensiv um ihren Vater, hatte aber keine Ruhe. „Obwohl ich nebenan wohne, hatte ich gerade nachts Angst um ihn. Dass er in eine Pflegeeinrichtung kommen würde, war nie ein Thema für uns. Wir sind dann lieber den Weg über einen privaten Pflegeanbieter gegangen.“

Über Bekannte stellten sie schnell Kontakt zu einem Pflegedienstleister her. Doch der ständige Personalwechsel war für die Familie nicht optimal. „Alle zwei Monate fingen wir von vorne an. Das hat mich sehr gestört. Ganz zufällig habe ich dann in meiner Apotheke einen Flyer von Pflege24 gesehen – und mich sofort bei Herrn Hofmann informiert.“

 

„Wir wissen diese Leistung sehr zu schätzen!“

 

Das Konzept überzeugt: Über den Saarbrücker Pflegedienstleister sind die rumänischen Pflegekräfte dauerhaft in den Familien eingesetzt. Vor allem damit ist Familie Zott hoch zufrieden. Zudem haben sie die Arbeitsbedingungen für die Pfleger*innen überzeugt. „Ich wollte unbedingt, dass das alles ganz legal ist. Das die Menschen hier ordentlich kranken- und rentenversichert sind“, sagt Edith Z.

Eugen Z. und Cristian P. sind ein gutes TeamSeit März hat ihr Vater nun mit Cristian P. eine starke 24 Std. Betreuung an seiner Seite, die ihn in allen Belangen unterstützen kann. Und zudem noch hervorragend kocht und backt. „Ich sage immer schon, er soll nicht so viel machen. Ich werde zu dick“, scherzt Herr Z. Die beiden schauen gern gemeinsam Fußball und auch bei Ausflügen ist der junge Rumäne immer dabei.

„Mein Vater hat volles Vertrauen in ihn und das ist mir sehr wichtig. Und die Art, wie Cristian immer bereitsteht und genau sieht, wo er gebraucht wird, ist beeindruckend. Da hat er wirklich ein Händchen“, schwärmt Tochter Edith. Hand in Hand arbeitet Cristian P. auch mit dem Pflegedienst, der zweimal pro Woche zum Verbandwechsel kommt.

„Mein Vater ist hin und weg von ihm. Er hatte mal eine Zeit, in der ihm viel übel wurde. Cristian hat dann ganz schnell geschaltet und ihm Schonkost zubereitet.“ Es sind diese Feinheiten, die eine umfassende Seniorenbetreuung 24 Stunden zu Hause ausmachen.

 

„Bereit zu stehen, wenn ich gebraucht werde – das ist mein Job.“

 

Cristian P. fühlt sich in der Familie willkommen und kümmert sich gern um den 90-Jährigen Frühaufsteher, der schon um 6 Uhr den Tag beginnt. Seit er im Dezember seine Arbeit in Deutschland angetreten hat, bemüht sich der Pfleger sehr um die Sprache. Mit dem Verstehen ist es einfacher, weil sich ohnehin im Tagesablauf viel wiederholt. Alles andere klärt sich per Übersetzungs-App. „Wir haben noch gar nicht auf die Hilfe von Diana Hofmann zurückgreifen müssen. Bisher haben wir das alles sehr gut alleine geregelt.“

Edith Z. ist froh, wenn sich der junge Pfleger auch mal zurückzieht und seine Freizeit genießt. Das gebe auch ihrem Vater die Möglichkeit, sich soweit es noch geht selbst zu beschäftigen. Und das möchte er unbedingt tun. „Ich bin so stolz auf meinen Vater. Er hat trotz aller gesundheitlicher Rückschläge seinen Lebensmut nicht verloren. Wenn es so noch eine Weile geht, ist das sehr schön.“

Dass er als ehemaliger Sportler einen ausgeprägten Ehrgeiz hat, konnte Eugen Z. allen nach seiner Reha zeigen. „Als er nach der Amputation eine Prothese bekam, hat ihm kaum jemand zugetraut, dass er damit wieder fit wird. Aber er kam sehr gut mit ihr zurecht.“ Momentan muss die Prothese neu angepasst werden. Bis er sie zurück erhält, geht er seine Schritte gemeinsam mit seiner ausländischen Pflegekraft. Die beiden Herren sind ein gutes Team. Edith Z. ist sich sicher: „Das war eine gute Entscheidung. Beide müssen sich wohl fühlen – und diesen Eindruck habe ich.“